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Tag Archiv für glow in the dark

Pressemeldung: Leuchtende Beschriftungen für Mischerkanäle und Mixing Boards

Mixing Board with Glwo in the Dark Labels
gloEurope Distribution, ein Spezialunternehmen für Entwicklung und Vertrieb von Photolumineszenz-Produkten, stellt leuchtende Beschriftungen für Mischerkanäle vor.

Die Aufklebersets enthalten für die Kanalbeschriftung von Mischern bzw. Mixing Boards jeweils 12 Aufkleber in den jeweiligen Dimensionen für Allen & Heath, Behringer, Mackie, Soundcraft und Yamaha. Die Aufkleber sind mit permanenten Faserschreibern beschriftbar und können mit Alkohol wieder gelöscht, bzw. gereinigt werden und stehen so wieder schnell für den nächsten Einsatz bereit. Für Gig- und Studioeinsatz mit festgelegter Kanalbelegung können die Etiketten mit Labeldruckern (Brother oder ähnlich) auf klarer Folie beschriftet werden.
Der Einsatz von leuchtenden Mischerkanalbeschriftungen erleichtert die Arbeit des Toningenieurs auch bei schlechten Sichtverhältnissen oder Dunkelheit. gloEUrope fertigt auf Wunsch auch Customlabel inklusive individueller Beschriftung an.

Installation und Verkabelung der Backline im Halbdunkel der Bühne stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Amp Backplate-Stickers helfen mit Aus- und Eingangsbezeichnungen bei der korrekten Verkabelung, denn Fehler sind schnell teuer. Helfen Sie sich und Ihren Stage Hands teure Fehler zu vermeiden.

Die Anwendung ist einfach: Folienträger biegen, Aufkleber mit Plektrum oder Messer abheben und an der gewünschten Stelle einpassen.
Die Sets sind aus nachleuchtender Sicherheitsfolie nach DIN 67510 mittels Laser präzisionsgeschnitten. Der ,,Glow in the Dark"-Effekt ist mit allen Lichtquellen wie Sonne, Tageslicht oder Taschenlampe aktivierbar und hält über 8 Stunden. Die Folie enthält keine radioaktiven Substanzen und ist wetter- und frostfest ausgeführt.

Interessenten im Einzugsgebiet von München können Glow in the Dark Sound Equipment-Produkte auch bei PRO-AVS, München in der Hanauerstrasse beziehen.

gloEUrope Distribution ist spezialisiert auf die Herstellung und Vertrieb von nachleuchtenden Produkten u. a. im maritimen Bereich. Neben Fallenstopper-Etiketten und Yachtausrüstungs-Etiketten werden auch nachleuchtende Rettungsleinen sowie Bojen und Fender vertrieben. Alle nachleuchtenden Produkte werden über den Fachhandel sowie im Internet unter www.glorope.eu angeboten.

Pressemeldung: Leuchtende Beschriftungen für Amps und Soundeffektgeräte

HIWATT CUSTOM 100 Settings with Tear Drop
gloEurope Distribution, ein Spezialunternehmen für Entwicklung und Vertrieb von Photolumineszenz-Produkten, hat nachleuchtende Markierungen für Soundeinstellungen und Funktionsbezeichnungen von Amps und SFX-Geräten entwickelt.

Für die Unterscheidung der einzelnen Einstellungen an Röhren- und Transistor-Amps, z.B. der Proberaum- vs. Gig-Einstellungen an Amps und SFX stehen derzeit 4 verschiedene Symbole zur Verfügung: Triangle, Tear Drop, Bone und Nail.

Installation und Verkabelung der Backline im Halbdunkel der Bühne stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Amp Backplate-Stickers helfen mit Aus- und Eingangsbezeichnungen bei der korrekten Verkabelung, denn Fehler sind schnell teuer. Helfen Sie sich und Ihren Stage Hands teure Fehler zu vermeiden.

Die Anwendung ist einfach: Folienträger biegen, Label mit Plektrum, Schraubenzieher oder Messer abheben und an der gewünschten Stelle einpassen.
Die Sets sind aus nachleuchtender Sicherheitsfolie nach DIN 67510 mittels Laser präzisionsgeschnitten. Der ,,Glow in the Dark"-Effekt ist mit allen Lichtquellen wie Sonne, Tageslicht oder Taschenlampe aktivierbar und hält über 8 Stunden. Die Folie enthält keine radioaktiven Substanzen und ist wetter- und frostfest ausgeführt.

Interessenten im Einzugsgebiet von München können Glow in the Dark Sound Equipment-Produkte auch bei PRO-AVS, München in der Hanauerstrasse beziehen.

gloEUrope Distribution ist spezialisiert auf die Herstellung und Vertrieb von nachleuchtenden Produkten u. a. im maritimen Bereich. Neben Fallenstopper-Etiketten und Yachtausrüstungs-Etiketten werden auch nachleuchtende Rettungsleinen sowie Bojen und Fender vertrieben. Alle nachleuchtenden Produkte werden über den Fachhandel sowie im Internet unter www.glorope.eu angeboten.

Haarwerk München-Thalkirchen mit Ladenschild aus Leuchtfolie

Das Haarwerk München-Thalkirchen zeigt ein neues Ladenschild. Die Inhaberin und Friseurmeisterin Vesna Stankovic hörte von unseren Leuchtfolien und wollte ihr Ladenschild unbedingt in Leuchtfolie haben. Wir schnitten das Logo aus Glow in the Dark Leuchtfolie und klebten die Lettern und die Schere auf roter Hintergrund-Folie.

Leider ist das Umgebungslicht nachts durch die Straßenbeleuchtung sehr hell und der gewünschte Effekt tritt nicht ganz so wie erwartet ein. Durch die Installation von UV-LED-Strahler wird das Logo jetzt nachts angestrahlt. Für unseren Schnappschuss schaltete Vesna das UV-Licht aus.

Vesna ist sehr zufrieden mit Ihrem neuen Ladenschild und wird von Stammkunden und Neukunden auf den Effekt angesprochen.

Rückblick Boot 2012

Die BOOT 2012 liegt hinter uns. Das Chaos im Büro und Lager ist beseitigt, alles verstaut, die Messebestellungen versandt und neue Ware bestellt. Zeit für einen Rückblick: Haben sich die Hoffnungen erfüllt, bzw. sind die Auftragsbücher gefüllt? Was ist der bleibende Eindruck von dem ganzen Aufwand, den 1685 Aussteller auf der BOOT 2012 getrieben haben?

Vom Wechsel des Gemeinschaftsstands des BMWi "Innovation Made in Germany" von Halle 15 nach Halle 11 profitierten alle geförderten Aussteller. gloEUrope konnte dort erheblich mehr Besuchern nachleuchtende Produkte wie Leinen, Yachtmarkierungen sowie Bojen und Fender präsentieren.

Die Yachtetiketten sowie die Rettungs- und Brandschutzaufkleber fanden großen Anklang. Ein besonderer Renner war unser nachleuchtender Windex-Aufrüstsatz für den 15Zoll Windex-Verklicker.

Besonders haben mich die Rückmeldungen von Kunden gefreut, die unser "glow in the dark" Aufkleber-Programm bereits einsetzen. Alle sind mit unserer Produktqualität sehr zufrieden bzw. haben weitere Sets erworben. Nett sind auch die Mitteilungen am Rande, wie z.B. unser Tauwerk eingesetzt wird: Ein Besucher verwendet unsere Dyneema-Wasserrettungsleine als Schot und Achterholer beim Spisegeln. Da die Schwimmleine nicht untergeht, kann die Schot leicht wieder mit dem Bootshaken eingefangen werden, wenn mal was "schief geht".

Insgesamt konnten wir sehr gute neue Kontakte schliessen. Es kamen einige Hersteller vorbei, die sich über die Möglichkeiten der Phosphoreszenz-Technologie informierten und mit gloEUrope Projekte starten möchten.

Besonders freuen wir uns über den neuen AWN-Katalog! gloEUrope entwickelte für den Ausrüster A.W.Niemeyer ein exklusives Aufkleberset mit Fallenstopperbezeichnungen und Holepunktmarkierungen. Siehe Seite 339!

Radikale Neuerungen konnte ich bei meinen wenigen und leider sehr kurzen Ausflügen in die anderen Hallen nicht entdecken. Allerdings "stolperte" ich wieder über "meine" Segelyachten: eine 42er Faurby und eine 42er Sunbeam, jeweils in Halle 16. Beide ein Traum, aber wie eine - auf mich sehr einflussreiche - Persönlichkeit schon bemerkte: für die Kohle können wir eine Menge Yachten chartern... Die Person ist ein echter Traumkiller!

Mein Eindruck: die Wassersport-Branche kommt mit guten Wind voran. Wassersportler sind sehr qualitätsbewusst und an Zubehör interessiert, das vor allem auch Sicherheitsaspekte bedient.

Die BOOT ist immer wieder eine gute Gelegenheit, um sich einen Überblick über Yachten und Zubehör zu verschaffen. Persönlich überrascht mich auch heuer die Angebotsfülle an Motoryachten. Vor allem die Mega-Schlaucherl (Schlaucherl ist ein Begriff aus dem Alpenraum und steht für Schlauchboot) sind der Hammer! Hier gibt es neben den üblichen Bodenkonstruktionen aus GFK auch Aluminium und 8m Länge ist da noch gar nichts. Ein erheblicher Aufwand, um Gewicht und Fender zu sparen, um das ganze dann mit 300 PS voranzutreiben. Aber was verstehe ich schon davon...

Wird gloEUrope nächstes Jahr wieder dabei sein? Sehr wahrscheinlich, auch wenn das Hallenklima gegen Ende der Woche wieder eine Luftfeuchtigkeit von nicht mal 20% aufwies.

Fast vergaß ich mein persönliches "Hochlicht":

Ein Ponton, mit der Möglichkeit einen Wohnwagen darauf zu parken und mittels Außenborder komfortabel über den See zu navigieren.

Affenfaust “at Work” – Kreativer Einsatz als Türstopper

Affenfaust aus Leuchtseil geknüpft

Das nebenstehende Bild zeigt eine Affenfaust. Seemänner kennen diesen Knoten als gewichtetes Ende einer Leine. Zum einen wird damit zielsicher eine dünne Leine vom Kai auf das gerade anlegende Schiff geschleudert. Dann befestigen die Matrosen die Festmacher an der Leine. Dann werden die Festmacher mit Hilfe der dünnen Leinen zielsicher in Richtung Poller gezogen und das Schiff am Kai festgemacht. Zum anderen haben früher Seeleute auf Landgang ihre Habseligkeiten und Heuer gegen Straßenräuber verteidigt. Ein kleines Gewicht wie z.B. eine Kugel oder ein Stein erzeugte genügend Schlagkraft, um schmerzhafte Beulen oder blaue Flecke zu erzeugen.

Affenfaust als Türstopper

Affenfaust aus Leuchtleine mit Kettenplatting.

Unsere Leine trägt zwei Affenfäuste mit je einem Isarkiesel beschwert und hindert Türen daran, unbeabsichtigt ins Schloss zu fallen. Natürlich ist die Leine aus unserem nachleuchtenden Tauwerk mit 6mm Nenndurchmesser gefertigt.
Bezug über den glorope Online Shop.
PS: Ideales Geschenk...

glow in the Dark Nylon-Tauwerk

Türkischer Bund, liegend aus Leuchtleine

Letztens beim Stöbern in meinem Bücherschrank fiel mir eins meiner Knotenbücher in die Hände. Es war natürlich die dicke Ashley's Schwarte. Beim Durchblättern bekam ich Lust mich mal wieder im Knoten zu üben.

Im Lager war schnell ein Leinenstück gefunden und so begann ich einen türkischen Bund. Hier das Ergebnis aus doppelt-geflochtener 6mm Nylonleine.

Unsere Glow in the Dark Nylonleinen haben einen geflochtenen Kern aus Nylon-Tauwerkwerkfaser. Der Kern ist aus weißem Material gefertigt. Der Mantel hingegen ist aus Fasern mit eingearbeiteten Phosphoreszenz-Pigment geflochten.

Neben Reepschnüren von 1,6mm, 3,2mm und 3,9mm und der abgebildeten 6mm Leine haben wir 8mm, 9,5mm und 12,7mm Leinen im Programm. Die Leinen sind sehr griffig und lassen sich in allen für Nylontauwerk geeigneten Anwendungen einsetzen.

Die 12,5mm Leine wird hierbei oft als Festmacher eingesetzt. Unsere Festmacher-Boje ist z.B. auch mit einem 12mm Seil am Stein befestigt. Eine Leuchtleine ist nicht unbedingt sinnvoll, weil eh keiner an der Leine entlang taucht, aber hier geht es um einen Langzeitversuch, um das Verhalten der Leine im Wasser über längere Zeit zu testen. Unsere Boje ist natürlich auch aus nachleuchtendem Material und beide bleiben den ganzen Winter über draussen. Für die Boje ist es übrigens bereits der zweite Winter am Zeller See.

Glow in the Dark für Philippi-Schalttafeln

Philippi GmbH, der renommierte Hersteller von elektrischen Schalttafeln für Yachten, hat jetzt nachleuchtende Etiketten für die Schalttafel-Serie 200 im Sortiment. Die Etiketten sind auf Glow in the Dark Folie nach DIN 67510 gedruckt und passend für die Schalttafelserie 200 geschnitten.

Link zum Produkt: LKZ-D Serie 200

nachleuchtende Etiketten für Philippi-Schalttafeln der Serie 200

Etikettensatz LKZ-D Serie 200 im Dunklen.

 

 

 

 

 

Über das Nachleuchten Teil 3

Heute versuchen wir, das Phänomen des Glow in the Dark Effekts zu erklären.

Lumineszenz ist optische Strahlung

Der Begriff Lumineszenz fasst alle Vorgänge zusammen, bei denen Licht entsteht oder abgegeben wird. Bei einer Glühbirne wird das System durch den Stromfluss zur Lichtabgabe angeregt. Das wird als Elektrolumineszenz bezeichnet. "Nachleuchtende" Gegenstände bedienen sich der sogenannten Photolumineszenz. Hier wird das System durch Photonen, also Lichtenergie angeregt. Je nach Zeitdauer der Abgabe unterscheidet man nochmals zwischen Phosphoreszenz und Fluoreszenz. Bei Fluoreszenz ist die Lichtabgabe sehr kurz, also Sekundenbruchteile, bei Phosphoreszenz dauert die Energieabgabe über einen längeren Zeitraum an.

Glow in the Dark Pigment

Glow in the Dark Pigment

Die Energie wird zunächst gespeichert. Der Vorgang hat etwas mit Quantenphysik zu tun. Die Photonen der Sonnenstrahlung geben ihre Energie an die Elektronen des phosphoreszierenden Stoffs ab. Die gesammelte Energie kann nicht von allen angeregten Kristallen gleichzeitig abgegeben werden. Deshalb transformieren sich die Elektronen in ein anderes Stadium, von dem dem aus die Energie in etwas geordneter Form über einen längeren Zeitraum wieder freigegeben wird und das Material leuchtet ohne Energiezufuhr.

Die angeregten Elektronen geben die Energie wieder ab und fallen aus dem Energieabgabestadium wieder in ihren normale Umgebung zurück. Nach und nach wird die gespeicherte Energie abgegeben und das Leuchten erlischt. Die Elektronen sind wieder im Ruhezustand.

Phosphoreszenz verbraucht sich nicht

Erstaunlicherweise kann dieser Ablauf immer wieder durchgeführt werden. Die nachleuchtenden Kristalle werden nicht verbraucht. Als Vergleich bietet sich ein Akku an, allerdings ohne die Abnutzungserscheinungen eines Akkus. Im Gegensatz zum Akku stellt Phosphoreszenz ein geschlossenes System dar, dem Energie in Form von Licht immer wieder zugeführt werden kann. Allerdings hemmt Feuchtigkeit die Eigenschaften die Kristalle vergrauen und verlieren daduch die Eigenschaft Energie zu speichern.

Aus welchen Material bestehen die Leuchtkristalle?

Leuchtpigment aktiviert

Leuchtpigment aktiviert

Wurden früher Zinksulfide oder andere Metallsulfid-Verbindungen verwendet, wird heute eher mit Aluminaten gearbeitet. Aluminate sind Salze auf Basis von Aluminium. Der Herstellungsvorgang ist komplex und aufwendig, belohnt aber mit längerer Leuchtdauer. Damit das Ganze funktioniert, werden noch "Seltene Erdmetalle" als Aktivator beigemischt bzw. dotiert, die auch die Farbe des abgegebenen Lichtes bestimmen. Die Rezepte der Hersteller sind natürlich streng geheim. Der verarbeitenden Industrie werden diese Stoffe als Kristalle oder Pulver zur Verfügung gestellt. Im natürlich ebenso geheimen Produktionsprozess werden die Kristalle aufbereitet und verarbeitet, damit die Leuchtkraft sich im jeweiligen Produkt voll entfalten kann.

Fotoaufnahmen: © 2011 Copyright gloEUrope Distribution

Über das Nachleuchten Teil 2

Nachleuchtende ZifferblattelementeWir benötigen also Energie, damit der Begriff "Smart Material" richtig angewendet ist. Nachleuchtende Materialien laden sich durch Energie, hier in Form von Licht auf und geben diese Energie in Form von Licht wieder ab. Das geschieht 24 Stunden am Tag. Immer wieder, denn die verwendeten Pigmente verbrauchen sich nicht. In früheren Zeiten wurden diese Pigmente hauptsächlich in Uhren verwendet, um bei Dunkelheit die Uhrzeit zu sehen. Hier wurden bis in die 50er Jahre auch schwach strahlende Substanzen eingesetzt. Nicht wirklich smart, denn die Strahlung verbrauchte sich. Zifferblatt im DunklenKlassisch ist die Verwendung von Pigmenten auf Basis von Zinksulfat mit Beimischung von Schwermetall-salzen. Nachteil bei allen Phosphoreszenzpigmenten ist die Empfindlichkeit gegenüber Wasser und Feuchtigkeit. Dies sieht man im Bild rechts. Die Leuchtintensität der Stundenstriche ist unterschiedlich. Mein geliebter Porsche-Chronograph füllte sich mit etwas Wasser, da ich die Krone nicht sorgfältig angezogen hatte. Die Uhr hatte den Wassereinbruch vor Jahren locker weg gesteckt, das Leuchtpigment jedoch vergraute und büßte dadurch seine Fähigkeit Energie zu speichern ein.

Zinksulfat-Mischungen wurden z.B. in Luftschutzbunkern zur Kennzeichnung von Wegen und zur Reduzierung der Dunkelheit verwendet. Allerdings war die Abgabe von Licht begrenzt und der Effekt hielt nur ein paar Stunden.

Vergleich Reepschnur mit ZifferblattDas Bild links zeigt modernes Hochleistungspigment in einer Kunststofffaser verarbeitet. Deutlich ist die hohe Leuchtkraft, die über acht Stunden anhält, während das Zifferblatt nur noch ganz schwach erkennbar ist. Da das Pigment in die Kunstofffaser eingebettet ist, kann Feuchtigkeit oder Wasser der Leuchtkraft nichts anhaben. Diese Reepschnur wird von Tauchern bei Höhlen- oder Wracktauchgängen verwendet.

Ob lediglich die Zugabe von nachleuchtenden Pigmenten schon das Prädikat "Smart Material" wert ist? Ich habe meine Zweifel, da ich mit "smart" etwas mehr verbinde. Landläufig verbindet man mit dem Wort smart heute eine gewisse Intelligenz. Siehe "Smart Phone", aber ist das Ding wirklich intelligent? Die "Intelligenz" äußert sich fallweise durch clevere Programmierung, also intuitive Handhabung und durch Zweit-, Dritt- u.s.w. Nutzen.

Ich möchte daher auch den Begriff "Smart Technologie" im Zusammenhang mit nachleuchtenden Produkteigenschaften lieber nicht verwenden, denn bei näherer Betrachtung ist es nichts weiter als eine clevere Verbindung von verschiedenen Elementen. Zugegeben, das Prädikat "Smart Material" klingt wesentlich besser. :)

über das Nachleuchten

Wir stellen uns vor: gloEUrope beschäftigt sich hauptsächlich mit nachleuchtenden Materialien. Wir entwickeln und vertreiben Produkte, die im Dunklen nachleuchten und somit eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten bieten.

Auf "Denglisch" wird hier gerne der Oberbegriff "Smart Materials" verwendet, was sich in erster Linie bei Materialien auf die Erweiterung um ungewöhnliche Eigenschaften bezieht, bei denen die Zufuhr von Energie etwas bewirkt. Aber selbst Wikipedia sagt, das so fast alle Materialien eine Veränderung durchmachen. Ein Beispiel verdeutlicht, das Smart Materials keine neue Erfindung sind, sondern auf eine lange Entwicklung zurückblicken. Federstahl, z. B. die Feder eines Uhrwerks hat eine hohe Elastizität. Die Feder im Uhrwerk versucht in den Ausgangszustand zu gelangen. Dabei wird die Unruh (ebenfalls eine Feder) angetrieben und so das Uhrwerk in Gang gehalten.

Nach der Wikipedia-Definition ist Federstahl oder elastischer Stahl kein Smart Material, denn die Energiezufuhr fehlt. Aber solch eine Energiezufuhr geschieht bei nachleuchtenden Materialien. Sind diese Materialien deswegen smart?